„KI in der Kiste“ zu Gast am Beruflichen Schulzentrum Schwabach – Künstliche Intelligenz zum Anfassen
- swalter2048
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Schwabach. Wie funktioniert Künstliche Intelligenz, und welche Rolle spielt sie in Ausbildung und Beruf? Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit die Lernenden der Berufs-, Wirtschafts- und Fachoberschule Schwabach. Möglich macht dies das mobile Lernlabor „KI in der Kiste“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), das aktuell in der Berufsschule im Einsatz ist.
Das Lernlabor besteht aus mehreren transportablen Boxen mit interaktiven Stationen. Dort können die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, wie Maschinen lernen, wie Algorithmen Entscheidungen treffen oder wo KI bereits im Alltag eingesetzt wird. Der Fokus liegt auf einem praxisnahen Zugang, der technisches Verständnis und kritisches Denken gleichermaßen fördert.
Zum offiziellen Start des Projekts war Stadtkämmerin Stefanie Rother zu Gast und begrüßte die Initiative: „Investitionen in Bildung und digitale Kompetenzen sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Angebote wie dieses stärken nicht nur die Ausbildungsqualität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Wenn Lernende verstehen, wie KI funktioniert und wo ihre Grenzen liegen, profitieren davon langfristig auch Wirtschaft und Verwaltung.“
Auch die Schulleitung sieht in dem Lernlabor einen großen Mehrwert. „Uns war wichtig, dass unsere Lernenden Künstliche Intelligenz nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern aktiv erleben können“, erklärt Schulleiter Claus Bauer. „Gerade in vielen Ausbildungsberufen wird KI in Zukunft eine immer größere Rolle spielen, hier setzen wir nun mit zusätzlichen Lernangeboten an“, ergänzt Stellvertretende Schulleiterin Anja Sohni.
Entwickelt wurde „KI in der Kiste“ von der FAU Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit weiteren Bildungspartnern. Das Projekt richtet sich gezielt an Schulen und soll Jugendlichen einen verständlichen und verantwortungsvollen Umgang mit KI ermöglichen. Neben technischen Grundlagen werden auch gesellschaftliche Aspekte wie Datenschutz, Fairness und Verantwortung thematisiert.
Auch aus dem Kollegium kommt positives Feedback. Jürgen Vetter, Lehrkraft an der Berufs- und Fachoberschule und Initiator der Ausstellung, betont: „Die Lernenden sind sehr motiviert, weil sie selbst experimentieren dürfen. Das Konzept passt hervorragend in den Unterricht und greift ein Thema auf, das sie aus ihrem Alltag bereits kennen.“
Mit der Teilnahme an „KI in der Kiste“ setzt das Berufliche Schulzentrum Schwabach ein klares Zeichen für Bildung am Puls der Zeit und digitale Zukunftskompetenzen. Das Projekt zeigt, wie Hochschulen und Schulen erfolgreich zusammenarbeiten können, um aktuelle Technologien verständlich in den Unterricht zu integrieren. Am Rande des Treffens zwischen Schule und der Stadtkämmerin tauschte man sich anschließend in der Berufsschule auch über Perspektiven weiterer Zusammenarbeit und neue Berufsbilder aus.

