Exkursion zu moderner Lyrik: Die 13. Klasse besucht einen Poetry-Slam
- swalter2048
- 19. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Am 6. Dezember besuchte unsere 13. Klasse gemeinsam mit unserem Deutschlehrer Sascha Sambale einen Poetry Slam. Da wir aktuell das Thema Lyrik behandeln, stellte diese Veranstaltung einen passenden und anschaulichen Exkurs dar. Durch den Poetry Slam konnten wir erleben, wie moderne Lyrik außerhalb des Klassenzimmers präsentiert wird und welche unterschiedlichen Formen sie annehmen kann.
Der Poetry Slam bestand aus vier Teilnehmer:innen, die ihre poetischen Texte jeweils in unterschiedliche inhaltliche und stilistische Richtungen entwickelten. Dadurch entstand eine große Vielfalt an Texten, die von nachdenklich und kritisch bis hin zu humorvoll reichten.
Zu Beginn der Veranstaltung sorgte ein Gitarrist für eine musikalische Einführung in den Abend. Auch im weiteren Verlauf spielte er immer wieder eigene Stücke zwischen den Auftritten der Slammer, was für Abwechslung sorgte und die Texte voneinander abgrenzte.
Die Veranstaltung gliederte sich in zwei Phasen, in denen alle Teilnehmer ihre Texte vortragen konnten. In der zweiten Phase wurde die Reihenfolge der Auftritte umgedreht, sodass jeder Slammer einmal zu einem anderen Zeitpunkt präsentieren konnte. Zwischen diesen beiden Phasen gab es eine kurze Pause, in der sich das Publikum, darunter auch wir als Klasse, über die gehörte Poesie austauschen konnte.
Nach den beiden Vorrunden durfte das Publikum durch Applaus entscheiden, welche zwei Teilnehmer ins Finale einziehen sollten. Besonders spannend war, dass sich die Entscheidung zwischen zwei Teilnehmern lange hinzog, da der Applaus nahezu gleich laut war. Letztendlich wurde durch ein Meldeverfahren im Publikum entschieden, wer weiterkam.
Die beiden Finalisten traten anschließend erneut gegeneinander an und präsentierten in zwei weiteren Runden ihre Texte. Auch hier entschied das Publikum durch Applaus über den Sieg. Am Ende der Veranstaltung erhielten alle Teilnehmer einen kleinen Preis. Die Gewinnerin bekam zusätzlich Nürnberger Lebkuchen. Vor der Bühne bestand außerdem die Möglichkeit, die CD des Gitarristen sowie weitere Gegenstände zu erwerben, die die Teilnehmer mitgebracht hatten.
Nachdem die Preise verliehen worden waren und das Publikum noch einmal applaudiert hatte, war die schulische Veranstaltung beendet. Wir gingen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause und konnten moderne Lyrik auf eine praxisnahe Weise kennenlernen.
In einer Reflexionsrunde gab es zwar auch einzelne weniger begeisterte Stimmen, aber überwiegend waren wir positiv überrascht von der anregenden Stimmung und Atmosphäre, welche gelebte Literatur bei einem Publikum hervorrufen kann. Daher sind wir insgesamt dankbar für den alternativen Einblick in die besondere Form der Auseinandersetzung und Präsentation von poetischen Texten.
Mia, SW13


