Selbstverteidigungsworkshop der Courage AG
- vor 2 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Im Rahmen der Arbeit der Courage AG fand an unserer Schule ein Selbstverteidigungsworkshop statt, der von Herrn Sambale geleitet wurde. Insgesamt nahmen 12 Schüler*innen an dem Projekt teil. Ziel des Workshops war es, den Schüler*innen zu zeigen, wie sie gefährliche Situationen erkennen, vermeiden und sich im Ernstfall richtig verhalten können.
Zu Beginn des Workshops wurde darüber gesprochen, wie wichtig Aufmerksamkeit im Alltag ist. Wir lernten, auf unsere Umgebung zu achten und unserem Bauchgefühl zu vertrauen, wenn uns eine Situation unangenehm vorkommt. Außerdem wurde erklärt, dass Selbstverteidigung nicht sofort körperliche Gewalt bedeutet. Oft kann man eine Situation bereits durch klares und selbstbewusstes Auftreten entschärfen. Deshalb lernten wir auch, wie man verbal reagieren kann, zum Beispiel indem man laut und deutlich Grenzen setzt oder andere Personen auf eine Situation aufmerksam macht.
Im anschließenden praktischen Teil konnten wir verschiedene Techniken der Selbstverteidigung kennenlernen und ausprobieren. Zunächst wurden uns einige grundlegende Schläge und Tritte gezeigt, die im Notfall eingesetzt werden können. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass wir die Bewegungen kontrolliert und mit der richtigen Haltung ausführen. Um die Techniken sicher zu üben, konnten wir sie zunächst an speziellen Polstern ausprobieren. Daraufhin arbeiteten wir auch mit einem Partner zusammen. Dabei wurden verschiedene Situationen nachgestellt, zum Beispiel wenn man von jemandem festgehalten wird oder sich aus einem Griff befreien muss. Besonders spannend war die Übung, bei der wir lernten, wie man sich aus einem Würgegriff lösen kann. Schritt für Schritt wurde erklärt, welche Bewegungen dabei helfen können, sich zu befreien und schnell Abstand zu gewinnen. Durch das praktische Üben bekamen wir ein besseres Gefühl dafür, wie man in solchen Situationen reagieren kann.
Zum Abschluss des Workshops wurden uns noch einige wichtige Telefonnummern gezeigt, die man in Krisen- oder Notfallsituationen anrufen kann. So wissen wir nun, an wen wir uns wenden können, wenn wir Hilfe benötigen. Der Workshop war für alle Teilnehmenden eine interessante und lehrreiche Erfahrung.
Mia, SW13


